Kindertagesstätten

Folgende Kindertagesstätten in der Gemeinde Ostrhauderfehn wurden nach ihren Präventionsangeboten gefragt:

Kinderkrippe Wüppsteertjes

Hauptstr. 57 b, Ostrhauderfehn

Telefon 04952/8909520

Leitung: Melanie Born

 

Ev.-luth. Kinderkrippe und Kindergarten Wolkenreiter

Middendorfstr. 13, Ostrhauderfehn

Telefon 04952/5511

e-mail KTS.Ostrhauderfehn@twkirche.de

Leitung: Traute Doeden

 

Kindergarten Ostrhauderfehn

Hauptstr. 59, Ostrhauderfehn

Telefon 04952/6640 o. 04952/898689

Leitung: Monika Fischer

 

Dies sind Präventionsangebote im Bereich der Kindertagesstätten:

 

Themenbereich: gesunde Ernährung- Bewegung

TigerKids

TigerKids  ist  ein bundesweit verbreitetes Gesundheitsprojekt im Kindergartenbereich. Dieses Programm wurde mit Unterstützung der AOK initiiert und wird von den Kindergärten und Krippen eigenständig weitergeführt. Den Kindern soll Wissen über ausgewogene Ernährung vermittelt werden. Möglichkeiten und Anregungen zur Bewegung und Entspannung sollen Teil der täglichen Arbeit sein.

Einmal in der Woche besucht der „Tiger“ (eine Handpuppe) die Kinder, um über das gesunde Frühstück ins Gespräch zu kommen. Einmal jährlich wird eine Lok eingeführt, die Anhänger mit Lebensmittel zieht. Das, was zu einer gesunden Ernährung gehört, wird greifbar für die Kinder.

Projekte zum Thema Gesundheit können dazugehören genau wie ein „Schlemmerbuffet“, um gesundes Essen zu genießen.

www.tigerkids.de

 

 „Markenzeichen Bewegungskita“

In dem Projekt sind Qualitätskriterien für Kindergärten festgelegt worden, die sich „Bewegungskita“ nennen wollen. Es geht um Standards bei den Angeboten, den Räumlichkeiten und den Zeiten der Weiterbildung.

Das Projekt bringt mehr Bewegung in den Kindergarten.

Durch Bewegung findet eine Förderung der Gesamtpersönlichkeit und des Lernens aller Kinder statt.

www.markenzeichen-bewegungskita.de

 

Bewegung in der Turnhalle

Durch eine Kooperation mit dem Sportverein „SV Eiche“ kann die Turnhalle genutzt werden. Kinder können Freude an der Bewegung erleben, Bewegungserfahrungen werden ihnen ermöglicht.  Jeden Freitagnachmittag geht eine Gruppe von bis zu 20 Kindern zur Turnhalle. So hat jedes Kind die Möglichkeit, 14-tägig am Turnen/ Psychomotorik teilzunehmen.

 

Gartenarbeit

Die Landfrauen schenkten dem Kindergarten ein Gewächshaus und säten mit den Kindern Samen aus. Die Kinder sollen lernen wo was wächst. Sie sollen wissen, was für das Gedeihen der Pflanze wichtig ist.

 

Themenbereich Gewaltprävention/ Soziales Lernen/ Suchtprävention:

Spielzeugfreier Kindergarten

Dies ist ein Projekt zur Suchtprävention. Es setzt an der Lebenskompetenzförderung der Kinder an. Kindern soll ein Erfahrungsraum geschaffen werden, den sie selbst gestalten können und in dem sie eigene Fähigkeiten ausprobieren können. Da Spielzeug u.a. ein Konsumgut für die Kinder ist und bei vielem Spielzeug das Spiel schon vorgegeben ist, sollen die Kinder eine begrenzte Zeit lang eine Gegenerfahrung machen. Kinder und ErzieherInnen räumen gemeinsam das Spielzeug weg und sind ca. 6 Wochen lang auf eigene Ideen angewiesen. Das schafft Raum für neue Begegnung.

Im Kindergarten findet dieses Projekt alle paar Jahre einmal statt.

www.spielzeugfreierkindergarten.de

 

Faustlos

Faustlos ist ein Programm zur Gewaltprävention. Es soll die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder fördern.

Dieses Programm wurde im Kindergarten 2 Jahre lang einmal wöchentlich durchgeführt, aber es wurde als zu theoretisch empfunden und daher beendet.

www.faustlos.de

 

 

Selbstbehauptung

Das Training soll Kindergartenkindern den Raum für eigene und positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit geben, die Entwicklung des Selbstbewusstseins fördern und spielerisch ihre Stärken stärken.

Das Training wird für alle Vorschulkinder 3x im zweiten Halbjahr angeboten.

www.i-gsk.de

 

Kinderschutzkonzept

Es gibt ein Kinderschutzkonzept in der Krippe, in dem sich die Institution darauf festlegt,  welche Verhaltensweisen den Kindern gegenüber wünschenswert sind und welches Verhalten gar nicht erlaubt ist.

Dadurch soll die Intimsphäre eines jeden Kindes gewahrt werden. Grenzüberschreitungen werden verhindert. Es gibt einen Schutz vor Missbrauch.

 

 

Themenbereich: Beratung

Berliner Eingewöhnungsmodell

Während der Anwesenheit der Bezugsperson können die pädagogische Fachkraft und das Kind eine tragfähige Beziehung zueinander aufbauen. Das gibt dem Kind Sicherheit und ist die Basis für gelingende Bildungsprozesse. Die Eltern bekommen einen Einblick in die Krippe und diese Zeit des Kennenlernens bietet eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zwischen Familie und Krippe. Die Kinder sollen eine sanfte Eingewöhnung erleben, in der das Kind das Tempo der Eingewöhnung bestimmt.

www.kita-fachtexte.de

 

Themenbereich: Bildung/ Lebenskompetenz

Angebote, die die frühkindliche Bildung stärken und bei denen Wert darauf gelegt wird, dass die Kinder selbst tätig werden:

 

Sprache

Der Kindergarten setzt das Konzept „Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten“ des Deutschen Jugendinstituts aktiv im pädagogischen Alltag um. Die MitarbeiterInnen absolvierten dazu eine praxisbegleitende Teamqualifizierung. Durch die Förderung der angeborenen Neugierde und Lust auf Kommunikation werden die Kinder auch in ihrer Sozialkompetenz gestärkt.

www.sprach-kitas.fruehe-chancen.de

 

„Haus der kleinen Forscher“

Durch das Projekt soll es eine alltägliche Begegnung der Kinder mit Naturwissenschaft und Technik geben. Die spielerische Begeisterung an naturwissenschaftlichen Phänomenen wird unterstützt. Durch das gemeinsame Experimentieren, Beobachten und darüber Sprechen wird die Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz gestärkt.

Die Kinder haben in besonderen Projekten und im täglichen Alltag Gelegenheiten zum Experimentieren.

www.haus-der-kleinen-forscher.de

 

Sprachförderprogramm zur Förderung der phonologischen Bewusstheit

Durch Teile der Sprachförderprogramme: Freiburger Sprachspiele und das Würzburger Modell sollen die Kinder in ihrer phonologischen Bewusstheit gestärkt werden. Durch Spiele werden die Kinder sensibilisiert für das Heraushören einzelner Laute. Dadurch soll ihnen das Lesen lernen leichter fallen und einen besseren Schulstart ermöglichen.

Ab Januar jeden Jahres findet das Sprachförderprogramm, für die Kinder im letzten Jahr vor der Schule, täglich 10 Minuten lang statt.

www.netzwerk-sprache.de, www.phonologische-bewusstheit.de

 

Komm mit ins Zahlenland

Es ist ein Förderkonzept für die frühe mathematische Bildung, das auch die Sprachkompetenz und Schlüsselkompetenzen (z.B. soziale Kompetenzen) miteinbezieht.

Auf ihrer Reise ins Zahlenland begegnen die Kinder den Zahlen als lebendige Wesen, die sie auf lustige Weise motivieren, sich mit mathematischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Im Kindergarten wird das Projekt für die Vorschulkinder 10 Wochen lang, einmal wöchentlich angeboten.

www.ifvl.de/zahlenland

 

Brückenjahr

Die Kindergärten organisieren mit den beiden Grundschulen einen bewusst gestalteten Übergang.

Es gibt das gemeinsame Programm zur Einschätzung des Lernstands „Hexe Mirola“, die Kinder nehmen an 2 Unterrichtsstunden teil, es gibt Übergabegespräche zwischen den MitarbeiterInnen der Schule und des Kindergartens und es gibt gegenseitige Besuche.

www.091.joomla.schule.bremen.de/index.php/konzept/schulprofil/24-mirola

 

Verkehrssicherheitstraining mit dem Verkehrsmobil

Die Kinder lernen Verkehrszeichen kennen. Sie lernen, worauf im Straßenverkehr zu achten ist. Sie erlangen Sicherheit beim Fahrrad/ Laufrad fahren. Einmal jährlich können die Kinder 4 Wochen lang das Verkehrsmobil der Verkehrswacht nutzen. Zudem wird bei jedem Spaziergang auf Straßenschilder und ihre Bedeutung hingewiesen.

www.landesverkehrswacht.de

 

Erste-Hilfe-Training für Kinder

Das DRK bietet das Erste-Hilfe-Training „ Kinder helfen Kindern“ an. Die Kinder sollen Gefahren erkennen, lernen ein Pflaster/ Verband anzulegen, sie kennen die Notrufnummer. Sie werden darin bestärkt, anderen zu helfen. Dieses Projekt findet einmal jährlich mit den Vorschulkindern statt.

 

Erste Hilfe

Alle pädagogischen MitarbeiterInnen können Erste Hilfe leisten, um menschliches Leben zu retten, bedrohliche Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen weiterer professioneller Hilfe abzuwenden oder zu mildern. Sie können einen Notruf absetzen, eine Unfallstelle absichern und ein verletztes Kind betreuen. Alle 2 Jahre wird das Wissen aufgefrischt.

www.drk-leer.de